Amnesty International Libyen-Koordinationsgruppe

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Libyen-Koordinationsgruppe

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Die Libyen-Koordinationsgruppe beendete am 1. Oktober 2012 ihre Tätigkeit.
Ab 1. Januar 2013 wird diese Homepage nicht mehr aktualisiert.
Unabhängig davon werden noch einzelne Berichte über Aktuelles in Libyen hier veröffentlicht.


BERICHTE ZUR LAGE IN LIBYEN
17. Juni 2016:
12 Gefangene, deren Freilassung von einem Gericht angeordnet war, sind kurz darauf an verschiedenen Orten in Tripolis tot aufgefunden worden.
AI verlangt eine gründliche Untersuchung und ein Ende der Straflosigkeit.
14. Februar 2016: Während unter dem Vorsitz der UNO um eine Einheitsregierung gerungen wird, gehen die Entführungen unvermindert weiter.
Amnesty-Presseerklärung (pdf-Datei, englisch)

21. August 2015:
As-Saadi al-Gaddafi und zwei weitere Personen möglicherweise gefoltert. Amnesty fordert Aufklärung.
Amnesty-Darstellung (englisch)

4. August 2015:
"Vom Erdboden verschwunden", entführte Zivilisten in Libyen.
Amnesty-Bericht (pdf-Datei, englisch)

28.-31. Juli 2015
Über 30 prominente Personen der Gaddafi-Ära sind am 28. Juli die Urteile gesprochen worden. Darunter sind neun Todesurteile, unter anderem gegen Gaddafi-Sohn Seif al-Islam al-Gaddafi, und den früheren Geheimdienstchef Abdallah al-Senussi.
Amnesty hat sich immer für eine Überstellung von Seif al-Islam al-Gaddafi an den Internationalen Strafgerichtshof ausgesprochen, weil nur dort ein ordentliches, rechtsstaatliches Verfahren zu erwarten ist.
Amnesty-Pressebericht (englisch)
Urgent Action für diesen Fall (englisch)

18. Mai 2015
Der Internationale Strafgerichtshof braucht Unterstützung durch die Staatengemeinschaft, damit Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen endlich aufgearbeitet werden können.
Nach den Gewaltausbrüchen im Osten des Landes vor einem Jahr reißen die Berichte über Entführungen, Geiselnahmen und willkürlichen Verhaftungen oder Hinrichtungen nicht ab.
Amnesty International Pressebereicht (englisch)

11. Mai 2015: Ursachen der Flüchtlingswelle aus Libyen
Gewalttätige Übergriffe, Entführungen und sexueller Missbrauch, Konfiszierung von Ausweispapieren sowie erschwerte Grenzübertritte nach Tunesien und Ägypten veranlassen Migranten und Asylsuchende, die gefährliche Flucht von Libyen über das Mittelmeer zu wagen.
Amnesty International Pressebericht (englisch)
Ausführliche AI-Publikation (pdf-Datei englisch)

23. Februar 2015: Immer mehr Zivilisten fallen den blutigen Auseinandersetzungen zum Opfer.
Angriffe, die nicht zwischen Kämpfern und Zivilisten unterscheiden, sind Kriegsverbrechen!
Bericht Amnesty International (englisch)

16. Februar 2015: Ermordung von Kopten in Libyen
Amnesty bezeichnet die grausame und kaltblütige Ermordung von Kopten in Libyen als Kriegsverbrechen und als Angriff auf die fundamentalen Prinzipien von Humanität.
Die Organisation ist in größter Sorge um weitere 7 ägyptische Staatsbürger, überwiegend Kopten, die sich in der Hand von "The Tripoli Province of Islamic State" (Provinz Tripolis des Islamischen Staates) befinden.
Amnesty-Stellungnahme (englisch)

28. Januar 2015: Rivalisierende Milizen in Libyen überbieten sich gegenseitig mit Entführungen, Folter und Massenerschiessungen. Diese Kriegsverbrechen können nur gestoppt werden, wenn es gezielte Sanktionen gibt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, auch durch den internationalen Strafgerichtshof.
Das fordert Amnesty International in einem heute veröffenlichten Bericht.
Amnesty-Bericht - (Zusammenfassung deutsch)
Amnesty-Bericht - (Originalbericht englisch)

30. Oktober 2014: Rivalisierende Milizen in Libyen begehen massive Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen
Entführungen, Folter, Brandschatzung und Hinrichtungen sind in Libyen an der Tagesordnung.
Rivalisierende Milizen nehmen Rache an anderen Kämpfern, aber auch an unbeteiligten Zivilisten.
Neuer Bericht von Amnesty International dokumentiert massive Zerstörungen an zivilen Einrichtungen.
Amnesty-Bericht (deutsch)

22. August 2014:
Eine öffentliche Hinrichtung im Fußballstadium von Derna ist ein deutlicher Hinweis auf den Machtverlust offizieller Institutionen und das Abrutschen Libyens in die Gesetzlosigkeit.
Islamistische Gruppen nutzen die Schwäche der Regierung, um das Rechtssystem der Scharia durchzusetzen.
Amnesty-Pressemitteilung (englisch)
Amnesty-Pressemitteilung (arabisch)

6. August 2014:
Die rücksichtslose Bombadierung bewohnter Viertel in Tripolis und Benghazi hat viele Todesopfer und Verwundete gekostet. Dies kommt einem Kriegsverbrechen gleich.
Amnesty News (englisch)

27. Juni 2014: Beenden des Wartens auf Gerechtigkeit für die Tötungen im Abu Salim Gefängnis vor 18 Jahren
Es sind schon 18 Jahre vergangen, als rund 1200 Gefangene im Abu Salim Gefängnis in Tripolis ums Leben kamen.
Amnesty drängt die libyschen Behörden, endlich mit der Aufklärung zu beginnen, um den Familien der Opfer Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung zu gewähren.
Amnesty-Forderung (englisch)

26. Juni 2014: Prominente Aktivistin, Juristin und Frauenrechtlerin in ihrem Haus in Benghazi ermordet
Salwa Bugاaighis hatte sich seit dem Sturz Gaddafis 2011 für den Aufbau einer Zivilgesellschaft und für die Schaffung politischer Institutionen eingesetzt. Ihr Mann Essam Al-Ghariani gilt als verschwunden und könnte entführt worden sein.
Amnesty fordert von der libyschen Regierung eine gründliche Untersuchung und Bestrafung der Täter.
Amnesty Pressemitteilung (englisch)

29. Mai 2014: 40-jähriger Journalist ermordet, weil er Übergriffe und Morde durch bewaffnete Gruppen anprangerte.
Es ist dies die dritte gezielte Tötung eines Medienvertreters seit Beginn des Jahres 2013.
Zehn Journalisten sollen seit 2014 Mordanschläge überlebt haben.
Amnesty-Pressemitteilung (englisch)

21. Mai 2014: Amnesty fordert die unverzügliche Überstellung von Seif al-Islam an den Internationalen Strafgerichtshof
The Libyan authorities must immediately surrender Saif al-Islam al-Gaddafi to the International Criminal Court (ICC) to face trial on charges of crimes against humanity, Amnesty International said, following the Court’s decision to proceed with his prosecution.
Amnesty-Pressemitteilung (ausführlich, englisch)

14. April 2014: Amnesty International bezeichnet eine Gerichtsverhandlung per Video-Zuschaltung als Farce
36 Regierungsmitarbeiter der Gaddafi-Ära und Seif al-Islam al-Gaddafi sollen sich demnächst vor Gericht verantworten. Gegen einige unter ihnen und gegen Seif al-Islam al-Gaddafi soll per Video-Zuschaltung verhandelt werden. Der Sohn des früheren Machthabers wird nach wie vor von Milizen an einem unbekannten Ort in Zintan festgehalten, zu dem Regierungsvertreter keinen Zugang haben.
"Wie kann die libysche Regierung von einem fairen Verfahren sprechen, in dem es aufgrund der schweren Anschuldigungen zu einem Todesurteil kommen kann, wennn der Angeklagte nicht einmal physisch anwesend ist."
Amnesty wiederholt ihre Forderung, Seif al-Islam an den Internationalen Gerichtshof zu überstellen.
Amnesty-Bericht (englisch)

3. März 2014: Libyen auf dem Weg ins Chaos?
Amnesty International sieht Libyen auf einem äußerst gefährlichen Weg, der ins Chaos führen könnte.
Die Organisation ist alamiert über die fortlaufenden Menschenrechtsverletzungen und die Gewalt im Land.
Öffentliche Stellungnahme von Amnesty (englisch)

27. Februar 2014: Gerichtsverfahren
Gegen zwei libysche Politiker könnte in einem Gerichtsverfahren am 2. März die Todesstrafe verhängt werden.
Sie sind der Blasphemie angeklagt wegen einer Karikatur, die auf einem Wahlplakat zu sehen war.
"Es ist schockierend, dass sich die beiden Politiker vor einem Exekutionskommando wegen eines Wahlplakats wiederfinden könnten -
- ganz egal, wie beleidigend oder anstößig manche das Plakat empfunden haben mögen
Amnesty Pressemitteilung - englisch
Amnesty Pressemitteilung - arabisch

12. Februar 2014: Journalisten in Libyen
Drei Jahre nach der Revolution werden Gesetze aus der Gaddafi Zeit benutzt, um freie Meinungsäußerung zu unterdrücken.
Journalisten in Libyen leben gefährlich. Sie werden bedroht, entführt, einige wurden ermordet.
Amnesty-Pressemitteilung (word-Datei englisch)

Weitere Informationen und Stellungnahmen von Amnesty
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und im Internet unter
http://www.amnesty.de (deutsche Seite)
http://amnesty.org (Internationale Seite)